Zwischen Frieden und Krieg

Ein bewegender Nachmittag in der St.-Thomas-Kirche Damshagen

Anlässlich des Volkstrauertages gestaltete die Musikerin und Erzählerin Karin Liersch einen eindrucksvollen Nachmittag in der St.-Thomas-Kirche Damshagen. Unter dem Titel „Zwischen Frieden und Krieg“ nahm sie die Besucherinnen und Besucher mit auf eine eindringliche Reise durch Zeiten, in denen Menschen Krieg, Verlust und Hoffnung unmittelbar erfahren haben. Wort und Musik verbanden sich zu einem programmatischen Nachdenken über die Zerbrechlichkeit des Friedens – und die Verantwortung, ihn zu schützen.

Ihre Geschichten handelten von der Suche, von Angst, von Mut und dem unstillbaren Wunsch nach Frieden. Besonders eindrücklich: Berichte von Soldaten, die durch Zufälle überlebten, durch Musik Hoffnung fanden oder andere Menschen retteten.

„Wenn wir unsere Demokratie nicht verteidigen, werden wir bald keine mehr haben.“, mit diesen klaren Worten richtete Karin Liersch den Blick auf unsere Gegenwart und unsere Verantwortung. „Ich habe noch viel zu erzählen.“ Und man spürt: Jede dieser Geschichten trägt dazu bei, die Schrecken des Krieges nicht zu vergessen – und die Bedeutung des Friedens zu bewahren.

Ein Nachmittag, der still machte, berührte und zugleich verband.